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Warum RED-Drawing – Ingenieurbüro für technische Zeichnungen & Fertigung

Praxis aus der Produktion · Normkompetenz · wirtschaftliche Lösungen

Ingenieurbüro für technische Zeichnungen mit Fokus auf Fertigungsrealität


RED-Drawing ist ein spezialisiertes Ingenieurbüro für technische Zeichnungen, Zeichnungskontrolle und Fertigungsoptimierung. Der Fokus liegt auf Zeichnungen, die nicht nur normgerecht erstellt sind, sondern in der realen Produktion funktionieren, eindeutig verstanden werden und messbar Kosten senken

Praxis und Theorie gehören zusammen – entscheidend ist, dass beides in der Fertigung funktioniert. Als gelernter Werkzeugmaschineur und CNC-Techniker mit über sieben Jahren Schicht- und Serienfertigungserfahrung in der Automobilindustrie basiert die Arbeit nicht auf reiner Theorie, sondern auf gelebter Produktionspraxis.

Technische Zeichnungen werden nicht nur normativ betrachtet, sondern aus Sicht der Maschine, des Werkzeugs und des Prozesses bewertet. Dadurch lassen sich Toleranzen, Oberflächen und Bauteilanforderungen realistisch einschätzen – mit klarem Fokus auf Fertigbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Prozessstabilität.

RED-Drawing steht für technische Zeichnungen, die in der Produktion verstanden werden, umsetzbar sind und Kosten sparen. Genau diese Verbindung aus Fertigungserfahrung und normgerechter Zeichnungskompetenz macht den Unterschied.

DI Gerald Redtenbacher

Praxisnahe Berufserfahrung in der industriellen Fertigung

Die fachliche Grundlage von RED-Drawing basiert auf langjähriger Berufserfahrung in der Serienfertigung,
Industrialisierung und  technischen Beratung entlang der

gesamten Wertschöpfungskette

Theoretische Ausbildung & formale Qualifikation

Neben der praktischen Fertigungserfahrung verfügt RED-Drawing 
über eine fundierte theoretische Ausbildung im Maschinen- 
und Automatisierungstechnikbereich sowie über die formale 

Befähigung zur Führung eines Ingenieurbüros.​

Wofür RED-Drawing steht


Technisch ausgebildet – theoretisch und praktisch.

Kein Coach, kein Trainer, kein reiner Theoretiker.

Spezialist für technische Zeichnungen und deren reale Fertigung.


Keine PowerPoint-Theorie.

Keine Normen ohne Fertigung.


Technische Zeichnungen, die produziert werden können.

Und Unterstützung auch nach der Schulung.


Abgerechnet wird tatsächliche Arbeitszeit.


Je besser Ihre Zeichnungen, desto kürzer mein Einsatz.

Je schlechter sie sind, desto größer Ihr Einsparpotenzial.

In meiner Tätigkeit als Manufacturing Engineer und Teilprojektleiter bei AVL LIST lag der Fokus auf der Entwicklung und Industrialisierung komplexer Produkte sowie der nachhaltigen Optimierung von Fertigungsprozessen. Dabei wurden technische, wirtschaftliche und organisatorische Aspekte ganzheitlich betrachtet.

Ein zentraler Meilenstein dieser Tätigkeit war der Aufbau und die Etablierung des Bereichs GD&T / 3D-Toleranzanalyse (CETOL) am Standort Graz. Ziel war es, das klassische Silodenken aufzubrechen – getrennte Betrachtungen von Herstellbarkeit, Montage und Zeichnung ohne gemeinsames Funktions- und Toleranzverständnis führten immer zu Problemen. In der 3D-Toleranzrechnung fließen sämtliche relevanten Informationen zusammen. Erst dadurch entsteht ein echtes Gesamtverständnis des Produkts und seines Fertigungsprozesses.

Aufgabenschwerpunkte:

  • Teilprojektleitung für Industrialisierungs- und Optimierungsprojekte

  • Aufbau und Einführung von GD&T- und 3D-Toleranzanalysen (CETOL)

  • Zeichnungskontrolle und Toleranzbewertung

  • Planung, Durchführung und Dokumentation von Versuchen (Klebe- und Schraubversuche, Materialkartenerstellung)

  • Herstellbarkeitsuntersuchungen für Getriebe, E-Achsen und Batteriesysteme

  • Prozesstechnische Untersuchungen und technische Beratung von Design, Entwicklung und Kunden

  • Fertigungsplanung für Zerspanung und Montage inkl. Kostendarstellung

Diese Tätigkeit prägte insbesondere das Verständnis für das Zusammenspiel von Konstruktion, Toleranzen, Fertigung und Kosten – und bildet heute die Grundlage für praxisgerechte Zeichnungen, realistische Toleranzkonzepte und wirtschaftliche Produktionslösungen.

Als Anwendungstechniker feierte ich meinen Einstieg in die internationale Industriewelt im Angestelltenverhältnis. In dieser Zeit durfte ich intensiv in die Welt der internationalen Dienstreisen eintauchen und Fertigungshallen auf der ganzen Welt kennenlernen.

Meine Einsätze führten mich in zahlreiche Länder und unterschiedliche Kulturen, darunter die USA, China, Brasilien, Indonesien, Abu Dhabi, England, Spanien, Ungarn, Italien und – besonders häufig – nach Deutschland, dem europäischen Zentrum der Automobilindustrie.

Im Mittelpunkt dieser Tätigkeit stand stets die Entwicklung und kontinuierliche Verbesserung unserer Werkzeuge. Denn nur wenn ein Kunde zuverlässig, stabil und wirtschaftlich fertigen kann, entsteht Wertschöpfung. Erst dann lassen sich Investitionen in hochwertige Werkzeuge nachhaltig rechtfertigen.

Besonders prägend war der direkte Einfluss der Arbeit vor Ort: Wenn nach einem Besuch Prozesse stabil liefen, Probleme gelöst waren und eine Produktion wieder gewinnbringend arbeiten konnte. Genau diese Momente – zufriedene, erleichterte Kunden und sichtbar verbesserte Fertigungsprozesse – bestätigten den Anspruch, technische Lösungen immer aus der Praxis heraus zu denken.

(Fräsen, Schleifen, Hohnen) 

Eine völlig andere Welt eröffnete sich mit dem Wechsel zu BMW. Während ZF als Tier-1-Zulieferer agiert, steht bei BMW die komplette automobile Wertschöpfung im Fokus: gefertigte Bauteile werden nur eine Halle weiter zu einem Motor montiert. Fertigung, Montage und Qualität greifen hier nahtlos ineinander.

Die Produktion ist hochautomatisiert. CNC-Maschinen, Roboter und Messmaschinen sind direkt miteinander vernetzt und kommunizieren in Echtzeit. Taktzeiten von rund 30 Sekunden stellen dabei ganz andere Anforderungen an Prozessstabilität, Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Mein fachlicher Schwerpunkt lag in der Zylinderinnenwandbearbeitung. Toleranzen im Tausendstelmillimeterbereich und eine für die Motorfunktion entscheidende Oberflächengüte waren zentrale Themen. In diesem Umfeld wurde sehr deutlich, welche Bedeutung kleinste Abweichungen haben.

Gerade bei Stückzahlen im Millionenbereich zählt jede Sekunde Bearbeitungszeit. Eine minimale Optimierung im Prozess entscheidet hier über erhebliche Kosten. Diese Erfahrung hat mein Verständnis für Präzision, Wirtschaftlichkeit und die direkte Verbindung zwischen technischer Zeichnung, Fertigungsprozess und Kosten nachhaltig geprägt.



Zahnradfertigung (Drehen, Fräsen, Stoßen, Scharben, Schleifen) 

Während meiner siebenjährigen Tätigkeit im 3-Schicht-Betrieb bei ZF hatte ich die Möglichkeit, nahezu jeden Prozessschritt der Zahnradfertigung aktiv mitzugestalten. Diese Zeit prägte mein tiefes Verständnis für industrielle Serien- und Prototypenfertigung nachhaltig.

In der Abteilung „Räder Allgemein“ wurden sämtliche Zahnräder gefertigt, die keinem eigenen Profit Center zugeordnet waren. Dadurch war die Bandbreite außergewöhnlich groß: vom kleinsten Stirnrad über große Planetenräder bis hin zu Sonder- und Exotenbauteilen. Genau in dieser Abteilung wurden auch alle Prototypen gefertigt und bis zur Serienreife entwickelt.

Die hohe Variantenvielfalt brachte laufend neue Herausforderungen, aber auch enorme Lernmöglichkeiten mit sich. Unterschiedlichste Geometrien, Materialien, Toleranzanforderungen und Fertigungsstrategien gehörten zum Alltag.

In dieser Zeit lag mein fachlicher Schwerpunkt auf den Drehmaschinen, für die ich als Spezialist tätig war. Dieses praxisnahe Know-how aus der direkten Fertigung bildet bis heute die Grundlage für realistische Toleranzbewertungen, fertigungsgerechte Zeichnungen und wirtschaftliche Produktionslösungen.


  • Lehre Werkzeugmaschineur

  • CNC Techniker

Ich hatte das große Glück, meine gesamte Lehrzeit im Ausbildungszentrum zu absolvieren. Im Mittelpunkt der Ausbildung standen das klassische Drehen und Fräsen – von Grund auf, sauber und praxisnah vermittelt.

Der Lehrgang war bewusst klein gehalten: zwei Lehrlinge, meist ein Meister ausschließlich für uns. Diese intensive Betreuung ermöglichte es, sehr tief in die Materie einzutauchen, Zusammenhänge zu verstehen und handwerkliche Präzision zu entwickeln. Für diese Zeit und das vermittelte Wissen bin ich bis heute dankbar.

Im Zuge der Ausbildung wurde auch die Qualifikation zum CNC-Techniker erworben. Drei Monate praktische Ausbildung in der CNC-Werkstatt boten die Möglichkeit, sämtliche Schritte der CNC-Bearbeitung kennenzulernen – vom Programmieren über das Rüsten bis zur Serienfertigung. Diese frühe und intensive Praxis bildet bis heute das Fundament für das Verständnis von Fertigbarkeit, Toleranzen und wirtschaftlicher Produktion.

Lehre Werkzeugmaschineur

Praktikum: Technischer Zeichner Patentanwalt Burger

  • BAC1: SICHERSTELLUNG DES MINDESTABSTANDES STROMFÜHRENDER TEILE MIT HILFE DER STATISTISCHEN 3D TOLERANZANALYSE

    • Software 3D Toleranzanalyse: Cetol
  • BAC2: Analyse der erforderlichen Datengrundlage für die Erstellung einer Materialkarte zur Simulation von Klebeverbindungen

    • Praktische Umsetzung reproduzierbarer Klebeversuche

Masterarbeit: Entwicklung und Herstellung eines variablen Fahrwerks mit Carbon Kufen für innovative Rollenrodeln im Rodelrennsport

  • Schwerpunkt Herstellung Carbonteile mit 3D gedrucktem auswaschbaren Kern + Praktische Umsetzung der Rollenrode

Beratende Ingenieure Maschineningenieurwesen Wirtschaftskammer Österreich (WKO)